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Fischökologische Auswirkungen des Klimawandels in den Fließgewässern Baden-Württembergs

Durch die globale Erwärmung drohen Fließgewässern neben thermischer Belastung (z.B. erhöhte Wassertemperaturen), auch veränderte hydrologische Regime in Form von Austrocknung, Starkregenereignissen oder verfrühten Schneeschmelzen. Fische in Fließgewässern sehen sich somit möglichen Veränderungen ihrer Lebensräume konfrontiert. Neben dem Klimawandel kann aber auch anthropogener Wärmeeinträge lokal Ökosysteme betreffen, und die Fischfauna maßgeblich beeinflussen. Ziel des Projekts ist die Untersuchung von unterschiedlichen Klimatrends in aktuell weitgehend natürlichen sowie aktuell bereits stark überformten Gewässerabschnitten auf die Fischfauna in Baden-Württemberg.


Arbeitsschritte / angewandte Methoden:

Im Zuge des Projekts werden zur genaueren Bestandserfassung und -entwicklung vorliegende Daten zu historischen und aktuellen Fischbeständen analysiert und ggf. durch fischereiliche Erhebungen ergänzt.
Für die Abschätzung von einzelnen Faktoren des Klimawandels wird eine Literaturstudie zu Temperatur und Abflussdynamik und deren Einfluss auf die Fischzönosen Baden-Württembergs erarbeitet. Anhand ausgewählter repräsentativer Fischarten wird eine Datenbank zu Temperaturansprüchen während der unterschiedlichen Lebensabschnitte der Tiere erarbeitet. Mit Hilfe von Computermodellen wird ein Flächenbezug der klimatischen Einflussfaktoren ermittelt, um eine Abschätzung der Belastung der jetzigen und eine Prognose der zukünftig zu erwartenden Fischfauna zu ermöglichen.

Projektleitung
Dr. Alexander Brinker
Projektbearbeitung
Dr. Timo Basen
Gefördert durch
LUBW
Laufzeit
01.10.2014 - 31.12.2018
Kooperationspartner
LUBW

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