Service-Navigation

Suchfunktion

Der Kormoran in Baden-Württemberg - Bestand, Auswirkungen auf die Fischfauna sowie Entwicklung im Zuge der Umsetzung der neuen Kormoranverordnung

Nach wie vor existieren Datenlücken und Fragen hinsichtlich der Entwicklung der Kormoranbestände, der Auswirkungen auf die Fischbestände in der Fläche, der Effizienz von Abwehrmaßnahmen und der zukünftig möglichen und effizientesten Managementmaßnahmen. In diesem Projekt sollen Antworten zu diesen Fragen durch umfangreiche Recherchearbeiten und unterstützende Freilanderhebungen gewonnen werden. Dazu sollen Daten über den Kormoranbestand, seine Auswirkungen auf die Fischbestände und dem Umgang damit gesammelt werden, um daraus Rückschlüsse auf mögliche Entwicklungen zu ziehen und Vorschläge zum zukünftigen Umgang zu unterbreiten. Die Projektstelle wurde insbesondere auch geschaffen, um Arbeiten zum Kormoran bei der FFS zu bündeln und damit effizienter durchführen zu können.


Arbeitsschritte:

  • Abschätzung der Anzahl und geographischen Verteilung der Kormorane in Baden-Württemberg
  • Beobachtung der im Jahr 2009 neu entstandenen Brutkolonie im Eriskircher Ried
  • Darstellung von Entwicklungen und Veränderungen im Kormoranbestand, die sich in den ersten Jahren der neuen Kormoranverordnung ergeben
  • Zusammenstellung und Auswertung von Vorgehensweisen und Erfahrungen mit Maßnahmen zur Reduzierung der durch Kormorane verursachten Schäden an Fischbeständen
  • Prüfung der Übertragbarkeit derartiger Maßnahmen auf baden-württembergische Gewässer- und Fischereiverhältnisse
  • Zusammenstellung der rechtlichen Bestimmungen und Vorgehensweisen in anderen Bundesländern und europäischen Ländern
  • Aufzeigen der Entwicklung des Kormoranbestands in Europa und Deutschland

Ein Kormoran im Radolfzeller Aachried.

Projektleitung
Dr. Julia Gaye-Siessegger
Projektbearbeitung
Dr. Julia Gaye-Siessegger
Gefördert durch
Fischereiabgabe
Laufzeit
1.08.2010 - 31.12.2013
Veröffentlichungen

Fußleiste